Onlinebefragung | Diskriminierung 19.04.2017

Auf der Suche nach neuen Arbeitsmodellen

Eine aktuelle Studie der Freien Universität Berlin soll klären, ob Tierärztinnen im Berufsalltag tatsächlich anders behandelt werden als ihre männlichen Kollegen.

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Die Veterinärmedizin unterliegt einer Feminisierung. Der Frauenanteil unter den Studierenden beträgt momentan 84 % und auch der Anteil berufstätiger KollegInnen steigt kontinuierlich an. Bestehende Strukturen machen es Frauen oft schwerer die gleichen Möglichkeiten und Chancen wie Männer wahrzunehmen. Zusätzlich haben die jüngeren Generationen grundsätzlich andere Ansprüche an ihren Berufsalltag, ihre Karrieremöglichkeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Eine aktuelle Studie der Freien Universität Berlin soll klären, ob Tierärztinnen im Berufsalltag tatsächlich anders behandelt werden als ihre männlichen Kollegen - und falls ja, ob sie dies als Diskriminierung wahrnehmen. Ebenso soll festgestellt werden, aus welchen Gründen Frauen in tiermedizinischen Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert sind.

Ziel der Untersuchung ist es Anregungen für Arbeits- und Lohnmodelle zu geben, die es Frauen und Männern gleichermaßen ermöglichen, ihren tierärztlichen Beruf unter vergleichbaren Rahmenbedingungen auszuüben.

Die Befragung ist anonym. (lp)