E-Learning | Verhalten 17.05.2017

Geräuschangst beim Hund

Ob Donnerknall, Silvesterböller oder Jagdschuss: Hunde mit Geräuschangst erleben in ihrem Alltag wiederkehrende Phasen der Furcht.

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Foto: danielpankoke - Fotolia.com

Durch ihr feines Gehör nehmen die Tiere selbst leise Laute wahr, können ihre Herkunft aber nicht immer einordnen. Obwohl die Geräusche keine direkten negativen Auswirkungen auf den Hund haben, können sie plötzlich zu Problemreizen werden und Angstverhalten wie Zittern, Urinieren, Erstarren auslösen. Besitzer, die mit ihrem Vierbeiner mitleiden, senden unter Umständen unterschwellige Signale und verstärken das Problem damit noch.

Ängste schränken den Alltag und das Wohlbefinden von Hunden stark ein. Selten verschwinden sie von selbst, sondern werden ohne Therapie in der Regel schlimmer. Bei ausbleibender Behandlung besteht zudem die Gefahr der Angstübertragung: so ist es möglich, dass der Hund den negativen Reiz eines Geräuschs mit bestimmten Orten oder Situationen verknüpft. Ist es soweit gekommen, können zum Beispiel auch Spazierwege, auf denen das Geräusch ursprünglich aufgetreten ist, zum Problem werden.

Um eine Geräuschangst erfolgreich therapieren zu können, müssen Tierärzte meist mehrere Methoden - wie Verhaltenstherapie und Pharmazeutika - miteinander kombinieren. Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen, wie Ängsten vorgebeugt werden kann und was beim Umgang mit Angstpatienten zu beachten ist, erklärt Experte Dr. Pasquale Piturru, Fachtierarzt für Kleintiere, Verhaltenskunde und Tierschutz, am 11.Oktober im virtuellen Klassenraum zur „Geräuschangst beim Hund".
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