Tarifvertrag | Neuerung 25.09.2015

Gehälter für TFA steigen

Das Gehalt für Tiermedizinische Fachangestellte steigt um 2,5 Prozent. Weitere Aufschläge gibt es für Fortbildungen.

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Mit dem Inkrafttreten der zweiten Stufe des Gehaltstarifvertrages für Tiermedizinische Fachangestellte im Oktober diesen Jahres steigen die Tarifgehälter um 2,5 Prozent. Vollzeitbeschäftigte Berufsanfängerinnen der ersten Tätigkeitsgruppe erhalten demnach in den ersten beiden Jahren 1572 Euro brutto. Je nach absolvierten praxisrelevanten Fortbildungen besteht zudem die Möglichkeit, nach einer höheren Tätigkeitsgruppe (II bzw. III ) bezahlt zu werden und damit 1729,50 bzw. 1886,50 Euro brutto zu verdienen.

Die Anrechnung von Fortbildungen auf das Gehalt ist durch einen Tarifvertrag zwischen dem Verband medizinischer Fachberufe e. V. und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. verbessert worden. Bislang galt die höchste Tätigkeitsgruppe III nur für Aufstiegsfortbildungen nach §§ 53 und 54 des Berufsbildungsgesetzes. Seit vergangenem Jahr kann der 20-prozentige Aufschlag auf das Grundgehalt nun bereits nach insgesamt 96 Fortbildungsstunden erreicht werden. Voraussetzung dafür ist, dass es sich bei den absolvierten Weiterbildungen entweder um geregelte Fortbildungen handelt oder diese von der Arbeitsgemeinschaft der Tarifvertragsparteien anerkannt sind. Um den Erhalt der Tätigkeitsgruppe III zu bestätigen, sind pro Kalenderjahr insgesamt 16 anerkannte Fortbildungsstunden nachzuweisen.

TFAs der Tätigkeitsgruppe II müssen insgesamt 24 anerkannte Fortbildungsstunden in einem veterinärmedizinischen Teilgebiet oder im Verwaltungsbereich absolvieren, um einen zehnprozentigen Aufschlag auf das Grundgehalt zu erhalten. Diese Weiterbildungen sind stets mit dem Arbeitgeber abzustimmen.