Zufriedene Aussteller, rund 50 000 Besucher und drei mitreißende Gala-Shows: Das ist die Erfolgsbilanz der HansePferd Hamburg, die am Sonntag nach drei Tagen zu Ende ging. Vom 16. bis 18. April 2010 stand das Gelände der Hamburg Messe ganz im Zeichen des Pferdesports. „Die Investitionen, unser anspruchsvolles Konzept und nicht zuletzt das hohe Engagement unserer Partner haben sich gelohnt“, betonte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC).
So ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag der HMC, dass die Internationale Ausstellung für Pferdefreunde von rund 98 Prozent der Besucher eine ausgezeichnete bis gute Gesamtbewertung erhielt. Auch die Aussteller zeigten sich sehr zufrieden und freuten sich über das interessierte und fachkundige Publikum.
Die hohe fachliche Kompetenz der Besucher wird von der repräsentativen Befragung bestätigt. Danach sind 87 Prozent aktive Pferdesportler, rund 68 Prozent von ihnen besitzen ein eigenes Pferd. Und davon nehmen rund 39 Prozent an Turnieren teil. Das umfassende qualifizierte Rahmenprogramm der HansePferd mit den verschiedenen Foren und Vorführringen erhielt von den Besuchern Bestnoten und wurde sehr gut angenommen. Die beliebteste Disziplin ist Freizeitreiten, gefolgt von Dressur- und Springreiten. Westernreiten kommt in der Rangfolge unmittelbar nach Vielseitigkeitsreiten auf dem fünften Platz.
Ebenso faszinierte die GalaShow mit dem Titel „Stars“, die an drei Abenden in der Show Halle A3 über die Bühne ging. Kai Haase, Geschäftsführer des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg – des ideellen Trägers der HansePferd – und einer der Organisatoren der Show: „Es war ein großer Erfolg. Das Publikum war begeistert von den rasanten Darbietungen.“ Haase lobte auch die hohe Professionalität der Akteure. Als weiteres Highlight erwies sich der HansePferd-Gottesdienst unter dem Motto „Das Pferd ist kein Sportgerät!“, den der ehemalige Hauptpastor der Hamburger St. Michaelis-Kirche, Helge Adolphsen, zusammen mit Olympiasiegerin Heike Kemmer am Sonntag in der großen Show Halle A3 gestaltete.
Der ungewöhnliche Weltrekordversuch der Hufschmiede erwies sich als Besuchermagnet. An allen drei Messetagen wurde aus 6.500 Hufeisen Hamburgs Wahrzeichen, der „Michel“, geschmiedet. Neuer Besitzer des 6,60 großen Hufeisen-Michels ist der Unternehmer und Pferdefreund Albert Darboven. Organisator Torsten Becker, Vorstandsmitglied im Ersten Deutschen Hufbeschlagschmiedeverband (EDHV), freute sich: „Die Resonanz auf die Aktion war sehr groß. Der Erlös von 1000 Euro aus dem Verkauf wird der „Herz As Stiftung“, einer Hamburger Obdachlosen-Institution, gespendet.“
Insgesamt präsentierten 467 Aussteller aus 16 Nationen in acht Hallen auf 49.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein hochwertiges und breites Angebot aus den Bereichen Pferdesportzubehör sowie -haltung und -transport. Eine Reihe erstklassiger, international anerkannter Reiter, Trainer und Experten demonstrierte ihr Können im Tagesprogramm und in den verschiedenen Vorführringen. Hinzu kamen mehr als 300 Pferde und Ponys von mehr als 35 Rassen sowie ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und Fachseminaren.
Den HansePferd Erinnerungspreis erhielt in diesem Jahr für ihre außerordentlichen Verdienste um den Pferdesport die Weltmeisterin im Voltigieren, Nicola Ströh.
Die nächste HansePferd Hamburg, 14. Internationale Ausstellung für Pferdefreunde, wird in zwei Jahren, vom 20. bis 22. April 2012, auf dem Hamburger Messegelände veranstaltet.