Der Praktische Tierarzt 01.02.2001

Verwertung, Stoffwechsel, Bedeutung und Anwendung des Vitamins A bei Hund und Katze

Im Blutplasma von Karnivoren wird Vitamin A in einem Retinol-Bindungsprotein (RBP) und in Form von Retinylestern (Retinylpalmitat, -stearat) in Lipoproteinen sehr niedriger (VLDL) und niedriger Dichte (LDL) transportiert. Der Gehalt an Retinylestern in den Lipoproteinen ist von der Größe der Aufnahme von Vitamin A abhängig. Biologisch wirksame Derivate des Vitamins A sind das Retinal, die all-trans- und die 9-cis-Retinsäure. Die Retinsäuren werden an Rezeptoren gebunden und regulieren die Transkription von mehr als 300 Genen. Hypervitaminose A löst bei Katzen eine deformierende Spondylose der Halswirbelsäule aus. Vitamin A wird in Kombination mit den Vitaminen C, D und E zur Stimulierung des Wachstums, der Aktivität des Immunsystems, der Fortpflanzung und der Wundheilung eingesetzt. Vitamin A und Retinoide werden zur Behandlung von Erkrankungen der Augen und der Haut sowie von Hauttumoren beim Hund angewendet.

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