Tierseuche | Bekämpfung 24.08.2017

Die Seuche stoppen

Das Friedrich-Löffler-Institut empfiehlt Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest.

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Foto: Budimir Jevtic - Fotolia.com

Im Baltikum und in Polen steigen die Fallzahlen, nun wurden auch aus der Tschechischen Republik und Rumänien Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet. Die Gefahr, dass die Seuche über kontaminiertes Material auch die deutsche Wildschweinpopulation erreicht, scheint hoch.

Was tun bei einem ASP-Nachweis?
Basierend auf der Schweinepest-Verordnung gibt das FLI jetzt konkrete Empfehlungen. Um den Abschuss- oder Fundort sollten ein gefährdeter Bezirk von mindestens 15 km Radius und eine Pufferzone doppelter Größe eingerichtet werden. Während die Jagd im gefährdeten Bezirk für drei Wochen ruhen sollte, muss in der Pufferzone ein Großteil der Wildschweine getötet werden. Fallwild wird intensiv gesucht und beprobt. Hausschweine sollten im gefährdeten Bezirk nur im Stall gehalten werden. Gras, Heu und Stroh dürfen nicht aus der Pufferzone in Schweinebestände gelangen und für Hunde gilt die Leinenpflicht.  vm