Ethologie und Verhaltensprobleme bei kleinen Heimtieren

Viele Kleinsäuger entwickeln bei suboptimalen Haltungsbedingungen unerwünschtes Verhalten oder sogar manifestierte Verhaltensstörungen. Das am häufigsten gezeigte unerwünschte Verhalten sind Aggressionen gegenüber den eigenen Artgenossen oder auch gegenüber dem Menschen, welche auch angstinduziert sein können.

Bemerkt und korrigiert der Besitzer die Haltungsbedingungen nicht rechtzeitig, kann es zu weitreichenden Folgeschäden bis hin zu Kannibalismus (Fressen von Artgenossen) bzw. Kronismus (Fressen der eigenen Nachkommen) kommen. Zu den Verhaltensstörungen gehören abnormal-repetitives Verhalten (ARV), beispielsweise in Form von Kreislaufen, Gitternagen oder Trichotillomanie (Ausreißen von Fellbüscheln). Werden hier keine Gegenmaßnahmen ergriffen, kann es zur Emanzipation der Erkrankung kommen, welches die Prognose verschlechtert. Viele Verhaltensprobleme werden in ihrer Entstehung durch die Unwissenheit der Besitzer begünstigt. Daher kann der Tierarzt helfen, Verhaltensstörungen frühzeitig zu erkennen und durch kompetente Beratung bei Haltungsfragen diesen vorzubeugen. Bei der Prophylaxe spielen die Haltungseinrichtung, die Beschäftigungsmöglichkeiten sowie die art- und bedarfsgerechte Fütterung eine wichtige Rolle. Kenntnisse über die Ethologie können dem Tierarzt helfen, gemeinsam mit dem Besitzer optimale Haltungsbedingungen für die Tiere zu entwickeln. Im folgenden Artikel werden häufi ge Ernährungs- und Haltungsfehler sowie Besonderheiten in der Ethologie einiger Kleinsäuger und daraus resultierende Verhaltensprobleme aufgezeigt sowie deren Therapie erläutert, um dem Praktiker einen ersten Einblick in die Verhaltensmedizin beim Kleinsäuger zu liefern.



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Autor: Kaulfuß P, Rickert D

Quelle: Der Praktische Tierarzt 98, Heft 06/2017, Seiten 538–562
© Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Ethologie und Verhaltensprobleme bei kleinen Heimtieren

Autor:
Kaulfuß P, Rickert D
Quelle:
Der Praktische Tierarzt 98, Heft 06/2017, Seiten 538–562
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Ethologie und Verhaltensprobleme bei kleinen Heimtieren
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