Fluorchinolone und Cephalosporine in der Kleintiermedizin - Therapiegrundsätze, Auswahlkriterien, Diagnostik

Die Auswahl des geeigneten Wirkstoffs ist ein wichtiges Element für einen verantwortungsvollen und sorgfältigen Antibiotikaeinsatz. Fluorchinolone und Cephalosporine sind wichtige und derzeit unersetzbare antibiotische Wirkstoffklassen in der Kleintiermedizin.

Da die Resistenzsituation für diese Wirkstoffklassen, bei den Cephalosporinen gilt dies insbesondere für die 3. und 4. Generation, noch relativ günstig ist, gelten sie sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin als kritische Antibiotika. Sie sollten nur eingesetzt werden, wenn bei der Verwendung anderer Antibiotika aufgrund der vorliegenden Resistenzlage des krankheitsverursachenden bakteriellen Erregers ein Therapieerfolg nicht zu erwarten ist. Ein wichtiges Element für die Therapieentscheidung ist daher neben der klinischen Untersuchung grundsätzlich auch die Testung der krankheitsverursachenden Bakterien auf ihre Empfindlichkeit gegenüber den zur Auswahl stehenden antibiotischen Wirkstoff en. Vor diesem Hintergrund wird es nun im Rahmen von Änderungen der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (TÄHAV) Einschränkungen der Umwidmung für Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation sowie die Einführung einer Antibiogrammpflicht bei deren Einsatz geben, die auch für die Tierarten Hund und Katze gelten werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über allgemeine Grundsätze einer antibiotischen Therapie sowie Kriterien zur Auswahl eines Antibiotikums und konkretisiert sie für Fluorchinolone und Cephalosporine. Des Weiteren wird auf die Problematik der Resistenzselektion und auf Resistenz-Monitoringprogramme eingegangen. Nach einem Ausblick über die zu erwartenden Änderungen der TÄHAV im Hinblick auf den Einsatz von Fluorchinolonen und Cephalosporinen der 3. und 4. Generation in der Kleintiermedizin erfolgen abschließend Erläuterungen zur bakteriologischen Diagnostik.


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Autoren: Hamann M

Quelle: Der Praktische Tierarzt 98, Heft 10/2017, Seiten 1020–1036

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