Praxismarketing | Bewegtbild 03.06.2020

Praxismarketing: Fünf Tipps für die erste Instagram-Story

Warum den Tierbesitzer nicht mal mit durch den Praxisalltag nehmen? In der Foto- und Video-App Instagram gibt es hierfür die sogenannte Story-Funktion.

 - Obiger Pfeil: Hier geht es zu den Stickern , dem Fragen und Umfragen-Tag. Unten: Posten Sie das bearbeitete Bild/Video über den "Senden an"-Button in die Story.
Obiger Pfeil: Hier geht es zu den Stickern , dem Fragen und Umfragen-Tag. Unten: Posten Sie das bearbeitete Bild/Video über den "Senden an"-Button in die Story.

Ob das Praxis-Marketing über Facebook "out" ist, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Gerade jüngere Tierärzte legen inzwischen jedoch immer häufiger bevorzugt Instagram-Profile für ihre Praxen an. Neu ist die beliebte Foto und Video-App Instagram zwar auch schon lang nicht mehr, sie wird jedoch stetig weiterentwickelt und bietet ihren Nutzern über die sogenannte "Story-Funktion" die Möglichkeit mit Videos zu arbeiten. Für kreative Praxisinhaber eine tolle Möglichkeit, den Tierbesitzer auch emotional an die Praxis zu binden, in Interaktion zu treten oder die eigene Arbeit zu begleiten. Fotos und Videos, die in die Instagram-Story hochgeladen werden (eine Anleitung finden Sie hier), sind temporär verfügbar: Sie bleiben dort für 24 Stunden sichtbar.
Keine Idee? Wir haben einige Anregungen für die erste Praxis-Story zusammengestellt:

 - Hier finden Sie zahlreiche Funktionen, die Sie in Ihre Story integrieren können.
Hier finden Sie zahlreiche Funktionen, die Sie in Ihre Story integrieren können.

1. Einblicke in den Praxis-Alltag gewähren
Zeigen Sie, wie bunt Ihr Alltag ist: Sei es der Hahn im Wartezimmer, der gelungene Kaiserschnitt, die 60 kg-Dogge auf dem OP-Tisch oder die Mittagspause neben der Kuhweide. Ein Foto oder kleines Video ist schnell geknipst/gedreht und kann auch mit Musik unterlegt und mit witzigen Stickern aufgepeppt werden. Persönliche Einblicke erzeugen Sympathie, und rücken die Praxis ins Gedächtnis Ihrer Kunden.

2. Kleine Erklärvideos drehen
Genervt von Doktor-Google? Dann nutzen Sie die Story, um immer wiederkehrende Besitzerfragen zu beantworten! Dauerbrenner sind zum Beispiel die richtige Parasitenprophylaxe, Ernährungsthemen oder Impf-Schemata. Erklären Sie in kurzen Videos, worauf es ankommt. Wenn Sie die Stories unter ihren Highlights abspeichern, können Tierbesitzer dauerhaft darauf zugreifen.

3. Erfolgsgeschichten teilen
Vom Sorgenkind zum Prachtkerl: Begleiten Sie ihre Arbeit doch mal mit ein paar Verlaufsfotos und -videos. Sei es die Abheilung einer großflächigen Wunde, der verunfallte Hund, der nach der Operation wieder laufen lernt oder der aufgepäppelte Parvo-Welpe. Solche Erfolgsgeschichten rücken Ihre Arbeit in ein gutes Licht, erzeugen Vertrauen und Mitgefühl. Natürlich sollte das Einverständnis der Besitzer eingeholt werden, wenn ihre Tiere in den Stories erscheinen.

4. Was haben wir denn da?
Neuzugang: Sie haben ein neues Gerät angeschafft, eine Zusatz-Qualifikation erworben oder eine neue TFA eingestellt? Dann stellen Sie diese doch mal in Ihrer Story vor, packen das Gerät vor der Kamera aus oder erklären, welche Möglichkeiten sich dem Tierbesitzer durch ihr neues Wissen eröffnen.

5. Feedback einholen
Wo drückt der Schuh? Nutzen Sie die Stories auch zur Interaktion und Verbesserung der eigenen Abläufe: Mit dem Frage-Tag (siehe Bild 2) können Sie die Besitzer dazu aufrufen, Fragen zu stellen, welche Sie dann in den Stories oder im Feed beantworten können. Der Umfrage-Tag eignet sich, um ein Meinungsbild zu bestimmten Themen zu erhalten. So bekommen ihre Kunden das Gefühl, ernst genommen zu werden und das Praxisgeschehen im Zweifel auch mitgestalten zu können.

Neuer und vor allem bei der jungen Generation beliebt ist die Video-App Tiktok. Ob Sie damit kaufkräftige Kunden ansprechen, ist natürlich fraglich. Verspielte Charaktere und kreative Köpfe sollten sich jedoch einfach mal ausprobieren. Das Positive: Da die App neuer ist, lässt sich hier noch schneller organische Reichweite erzielen. Sie haben es also leichter, mehr Personen mit Ihren Inhalten zu erreichen, ohne Geld für Werbung zu investieren.