Kunst oder Krankheit? Der Praktische Tierarzt 7/2016 07.07.2016

Hiatushernie

Beagle-Rüde, 4 Jahre, kastriert. Das Tier zeigt intermittierende Phasen von Vomitus und Regurgitation.

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Foto: Gastroenterologie bei Hund und Katze/ SVG

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Foto: Gastroenterologie bei Hund und Katze/ SVG












Vorbericht und Klinische Untersuchung:
Beagle-Rüde, 4 Jahre, kastriert. Das Tier zeigt intermittierende Phasen von Vomitus und Regurgitation.

Röntgenuntersuchung:
Latero-laterale Röntgenaufnahme des Thorax.

Ihre Entscheidung:
Welche Befunde erheben Sie und wie interpretieren Sie diese?

Befunde und Diagnose:
Die Übersichtsaufnahme zeigt eine vermehrte Weichteildichte im Bereich des Ösophagus im kaudodorsalen Thorax.
Anhand einer Barium-Kontraststudie ließ sich eine Hiatushernie diagnostizieren.
Da Hiatushernien häufig dynamischer Natur sind, können für die Diagnosestellung mehrere Röntgenaufnahmen nötig sein. Die Verwendung eines Kontrastmittels sichert die Diagnose.

Quelle: Steiner JM (Hrsg.) (2011): Gastroenterologie bei Hund und Katze. Schlütersche, Hannover, S. 153. © Lisa E. Moore