Der Praktische Tierarzt 10.05.2008

Therapieresistente Krampfanfälle beim Border Terrier – ein Fallbericht

Vorgestellt wird der Krankheitsverlauf eines 5-jährigen Border Terriers mit therapieresistenten Krampfanfällen.

Das Canine Epileptoid Cramping Syndrome ist eine erst kürzlich beschriebene, erbliche Krankheit bei Border Terriern, die bisher mit idiopathischer Epilepsie verwechselt werden konnte. Eine medikamentelle Therapie mit Antikonvulsiva ist nicht erfolgreich. Betroffene Hunde können jedoch durch diätetische Maßnahmen Symptomlinderung erfahren.

Wie beim Menschen gehören auch beim Hund die Epilepsien zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Prävalenz der Epilepsie in der kaninen Gesamtpopulation variiert von 0,5–5,7 % (Bielfelt et al. 1971, Schwartz- Porsche 1994).

Epilepsie ist definiert als ein Zustand chronisch rezidivierender Anfälle ohne das Vorliegen eines nachweisbaren morphologischen Substrates (Jaggy u. Heynold 1996).

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