Serologie 31.07.2017

Lyme-Borreliose beim Hund

Ab sofort steht Ihnen ein neuer Open-Access-Beitrag zur serologischen Diagnostik der Lyme-Borreliose beim Hund zum kostenfreien Download zu Verfügung.

 - andriano_cz – Fotolia.com
andriano_cz – Fotolia.com

Die Lyme-Borreliose ist eine der bedeutendsten Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden – sowohl bei Menschen als auch bei Hunden.
Christine Klaus, Roland Diller, Elke Elisabeth Hasse und Donata Hoffmann vom Friedrich-Loeffler-Institut haben vier verschiedene Testkits an bis zu 561 Hundeseren vergleichend getestet. Zum Einsatz kamen zwei ELISAs mit den zugehörigen Blots im zweistufigen Verfahren sowie ein Schnelltest und ein ELISA auf der Basis des C6 Antigens.
Die erzielten Ergebnisse der Studie wiesen signifikante Unterschiede auf. Dies lässt darauf schließen, dass das Endresultat der Untersuchung ganz wesentlich vom jeweils verwendeten Kit sowie vom eingesetzten Antigen abhängt. Die Autoren heben daher die besondere Bedeutung der kritischen Betrachtung von Laborergebnissen in der Praxis hervor. Sie betonen, dass diese zur Borrelien-Diagnose nur gemeinsam mit den klinischen Befunden und der anamnestischen Erhebungen erfolgen sollte. Die Wissenschaftler empfehlen, ausschließlich auf wissenschaftlich geprüfte Kits zurückzugreifen.

Den aktuellen Open-Access-Beitrag der Berliner und Münchener Tierärztlichen Wochenschrift „Beitrag zur serologischen Diagnostik der Lyme-Borreliose beim Hund“ finden Sie hier.