Service für Autoren 23.09.2013

Richtlinien für Autoren und Schriftleiter veterinärmedizinischer Zeitschriften

Generelles zur Datenanlieferung

  • Abbildungen: Elektronische Bilddaten mit mind. 300 dpi (Halbton) bzw.1200 dpi (Strichmodus) separat anliefern (nicht im Text eingebunden) – als hochauflösende Bilddaten im *.TIF, *.JPG oder *.EPS Format, wenn möglich auf CD-ROM. Grafiken Schemazeichnungen etc. bitte zusätzlich als Originaldaten (z. B. Word, Excel, Powerpoint).
    Abbildungen aus dem Internet sind zu niedrig aufgelöst und deshalb nicht zu verwenden.
  • Texte als *.DOC in satzreifer Form anliefern. Die Textdatei sollte möglichst wenige Formatierungen enthalten. Zu vermeiden sind insbesondere Silbentrennungen, unnötige Tabulatoren oder Leerzeichen.
  • Tabellen sollten mit der Tabellenfunktion im Textverarbeitungsprogramm WORD oder als Excel-Tabelle erstellt werden.

Textformatierung

1. Allgemeine Informationen

  • Manuskripte müssen in der neuen deutschen Rechtschreibung verfasst werden
  • Bitte Zeilenabstand 1,5 auswählen
  • Keine automatische Silbentrennung im Manuskript (Word) verwenden
  • Keine Absatzschaltung (Return) am Zeilenende verwenden, nur bei Absätzen
  • Hervorhebungen im Text erfolgen durch gefettete Buchstaben und Zeichen, nicht durch Unterstreichung oder kursive Schreibweise
  • Überschriften nicht durchnummerieren
  • In journalistisch gestalteten Texten werden Abkürzungen und Zeichen ausgeschrieben (17 Prozent, 15 Millionen Euro, das heißt..), in Fachtexten werden Zeichen verwendet: 17 %

2. Aufbau der Titelseite

  • Wirkungsstätten der Autoren ohne Nennung der Leitung/Direktion, bei mehreren Autoren mit Zahlen-Fußnote den Autorennamen zugeordnet, Beispiel: Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover¹, Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere der Freien Universität Berlin²
  • Titel in deutscher und englischer Sprache
  • Autorennamen (hintereinander geschrieben ohne „und“), Beispiel: Michael Fehr¹, Christina Ingendaay²
  • Gleichlautende Zusammenfassung/summary in deutscher und englischer Sprache, je maximal 250 Worte
  • Schlüsselwörter/Keywords (drei bis fünf) in deutscher und englischer Sprache, keine Begriffe aus dem Titel wiederholen

3. Aufbau des Manuskriptes

  • Originalarbeiten: Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache, Einleitung, Material und Methoden, Ergebnisse, Diskussion, Literatur
  • Fallberichte (maximal) drei Fälle: Einleitung, Beschreibung des Falles/der Fälle, Diskussion, Literatur
  • ATF-anerkannte Fortbildung: Diese Beiträge sollten mindestens 4000 Wörter umfassen (ohne Literaturverzeichnis). Zur Lernkontrolle sollten zehn Multiple-Choice Fragen mit je drei bis vier Antwortmöglichkeiten erstellt werden, wobei nur eine richtige Antwort möglich ist. Richtige Antworten sollten durch Fettung gekennzeichnet werden.

4. Verwenden von Tabellen und Abbildungen

  • Abbildungen und Tabellen jeweils fortlaufend nummerieren, auf Vollständigkeit kontrollieren, Nummerierung der Legenden überprüfen
  • Für jede Tabelle und jede Abbildung einen Verweis im Text geben (Abb. 1.), (Tab. 1.) oder „…wie in Abbildung 1 zu sehen…“, „…in Tabelle 1 wird erläutert, wie…“
  • Bitte nennen Sie bei übernommenen Bildern aus anderen Werken am Ende der Legende oder im Abbildungsverzeichnis die Quellen. Legen Sie unbedingt die Abdruckgenehmigungen des Rechteinhabers bei. Wir können nur Fremdabbildungen veröffentlichen, für die Ihnen eine Abdruckgenehmigung vorliegt.
  • Auf korrekte Beschriftungen und das richtige Platzieren von Hinweislinien achten (sofern notwendig)
  • Alle Markierungen, die in den Abbildungen vorgenommen wurden, in der Legende erklären
  • Abbildungslegenden und Tabellen an das Ende des Manuskriptes setzen

5. Schreibhinweise

Gedankenstrich (–) und Koppelungsstrich (-)

  • Gedankenstrich (Tastenkombination Strg + Minus) nach Duden im Sinne von „bis“ ohne Leerzeichen verwenden, auch bei Ziffern: 3–5 ml, Seite 228–239, 10–12 Stunden
    (auch: Seitenangaben im Literaturverzeichnis)
  • Koppelungsstrich (Trennstrich) bei zusammengesetzten Begriffen: Hermann-LönsStraße, Omega-3-Fettsäuren, 1-ml-Spritz

Zahlen- und Ziffernangaben

  • Zahlenangaben von eins bis zwölf ohne Einheiten innerhalb des Textes ausschreiben (z. B. drei bis vier Wochen), ab 13 nicht mehr ausschreiben (z. B. 15 Wochen)
  • Zahlenangaben in Verbindung mit Einheiten bleiben als Zahlen stehen (z. B. 1–7 ml, 25–30 ml, auch 5,5 ml)
  • Zahlen mit mehr als vier Stellen werden durch je ein (geschütztes) Leerzeichen (Tastenkombination Strg + Shift + Leerzeichen) in dreistellige Gruppen gegliedert (z. B. 10 129 Besucher 245 230 t , aber 4580 Exponate)
  • Datum: Monate ausschreiben, z. B. 8. August 2008; wenn numerische Schreibweise erforderlich (z. B. in Tabellen) zweistellig und ohne Leerzeichen schreiben, z. B. 01.06.2006
  • Uhrzeiten: Gliederung mit Doppelpunkt bei Angaben in Stunden und Minuten: 08:30 Uhr
  • Telefonnummern werden ohne Klammern geschrieben. Sie erhalten jeweils ein Leerzeichen zwischen Vorwahlnummer/Kennziffer des Netzbetreibers, Ortsnetzkennzahl und Rufnummer des Teilnehmers. Durchwahlnummern werden mit Bindestrich angeschlossen:
    Nationale Telefonnummern: Tel. 0351 1221 295-250, Fax 0351 1221 295-250
    Internationale Telefonnummern: Tel. +49 351 1221295-250, Fax +49 351 1221295-250
  • Postfachnummern werden – von der letzten Ziffer ausgehend – durch einen Zwischenraum in Zweiergruppen gegliedert: Postfach 14 23, Postfach 3 56
  • Bankleitzahlen werden von links nach rechts in zwei Dreier- und eine Zweiergruppe gegliedert: BLZ 250 700 45, Kontonummern werden von der Endziffer aus in Dreierreihen gegliedert: Kto. 8 754 763
  • Fußnoten-Hinweiszeichen sind hochgestellte Zahlen aus arabischen Ziffern. Sie stehen nach dem zu erklärenden Begriff (Beispiel: Österreich¹, Schweiz²) und werden ohne Leerschritt und ohne Klammer angeschlossen. Die Erklärungen stehen ebenfalls ohne Klammer, werden untereinander gesetzt und enden mit Punkt:
    ¹Tierschutzgesetz Art. 32.
    ²Schweizer Grundgesetz.

Abkürzungen, Währungsangaben, Rechen- und Sonderzeichen

  • Abkürzungen werden immer mit geschütztem Leerzeichen geschrieben (Tastenkombination Strg + Shift + Leerzeichen): u. a., z. B., i. v., p. o., s. c., 10 ml
  • Rechenzeichen stehen mit Leerzeichen: 4 + 2 = 6 (auch in Tabellen), n = 3n – x, Verhältnis 1 : 200, die Zeichen + und – als Vorzeichen werden ohne Leerschritt geschrieben: +12, –45 (Minuszeichen als Gedankenstrich)
  • Vor dem Prozentzeichen wird ein Leerschritt gesetzt, dieser Zwischenraum entfällt bei Ableitungen: 10 % aber: 3%ige Kochsalzlösung
  • § 34, die §§ 36 bis 44
  • Schrägstriche werden ohne Leerzeichen verwendet: 60 km/h, der Jahreswechsel 2001/2002
  • Bei Temperaturangaben steht zwischen der Zahl und dem Gradzeichen ein geschütztes Leerzeichen: 38 ºC, –4 ºC, bei anderen Gradangaben wird das Gradzeichen ohne Zwischenraum an die Zahl angeschlossen: ein Winkel von 30º

Angaben zu Arzneimitteln, Geräten, Produkten

  • Arzneimittel: Wirkstoff (ggfs. Dosierung, Markenname, Firma mit Gesellschaftsbezeichnung, Länderkürzel des Firmensitzes),
    Beispiel: Midazolam (0,3 mg/kg KG i. m., Dormicum® , Roche Pharma AG, D)
  • Produkte oder Geräte: Name (Hersteller, Firma mit Gesellschaftsbezeichnung, Länderkürzel des Firmensitzes),
    Beispiel: Softlaser (2 J/cm2 ; 30 mW Softlaser; Behounek Medizintechnik KG, A)
  • Registrierte Handelsmarken werden mit ® gekennzeichnet

Maßeinheiten, Abkürzungen und Nomenklatur

Alle Angaben erfolgen entsprechend dem Sl-System, Konzentrationsangaben von chemischen Lösungen in mol/l. Alle anderen Konzentrationsangaben erfolgen in Volumen oder Gewichtsprozent. Abkürzungen von chemischen, biologischen, medizinischen oder anderen Termini dürfen nur verwendet werden, wenn sie international gültig sind. Der vollständige Name der Abkürzung muss in Klammern hinter der Abkürzung stehen, wenn zum ersten Mal abgekürzt wird. Alle medizinischen, chemischen, biologischen oder anderen Termini erfolgen in Anlehnung an die neuesten Empfehlungen der internationalen Nomenklatur. Enzymeinheiten werden in IU (International Units) angegeben, nach dem Referenzwerk „Enzyme Nomenclature“ (Elsevier Publishing Co., 1965).
Bakteriennamen oder bezeichnungen werden in Anlehnung an die letzte Ausgabe des Bergey's Manual of Determinative Bacteriology geschrieben (The Williams and Wilkins Co., Baltimore), Virusnamen entsprechend der Klassifikation und Empfehlung des Internationalen Komitees der Virusnomenklatur. Namen von Mikroorganismen und zoologische Namen werden kursiv geschrieben, Beispiel: Staphylococcus aureus.
Gattungen und Familien werden nicht kursiv geschrieben.

6. Literatur

Hinweise im Text werden mit Namen und Jahr der Publikation (chronologisch) in Klammern angegeben (Albrecht, 1983; Meyer, 1983; Müller und Frank, 1985; Schmitz et al., 1988), oder bei Namensnennung des Autors im Text mit dem Erscheinungsjahr in Klammern ergänzt. Bei mehr als zwei Autorennamen wird nur der erste genannt und die übrigen unter „et al." zusammengefasst. Alle im Text genannten Literaturquellen müssen im Literaturverzeichnis erscheinen und umgekehrt („cross-check").

Das Literaturverzeichnis wird nach den Anfangsbuchstaben des Erstautors alphabetisch geordnet. Die Autorennamen und das Erscheinungsjahr werden fett ausgezeichnet. Die Zeitschriftentitel werden entsprechend der offiziellen Abkürzungen nach Medline abgekürzt (im Internet abrufbar unter www.ncbi.nlm.nih.gov). Es ist nachfolgende Zitierweise
anzuwenden:

Zeitschriftenartikel [Abkürzung der Zeitschriften ohne Punkt, Beispiel: Tierärztl Prax, Bandangaben werden nicht hervorgehoben]
Kornberg M, Elmer S, Schaan H, Tintelnot K (2006): Kokzidioidomykose beim Hund. Kleintierprax 51: 21–24.

Buchkapitel
Truyen U (2003): Hepatitis contagiosa canis. In: Liess B, Kaaden OR (Hrsg.),
Virusinfektionen bei Haus- und Nutztieren. Schlütersche, Hannover, 95–105.

Buch
Jaggy A (2007): Atlas und Lehrbuch der Kleintierneurologie. Schlütersche, 2. Aufl., Hannover.

Dissertation
Stürtzbecher N (2005): Vergleich der postoperativen Rekonvaleszenz nach laparoskopischer und traditioneller Ovariektomie der Hündin. Berlin, FU, veterinärmed. Fak., Diss.

Tagungsbericht
Walton RS, Ewards MR (1996): Video assisted thoracoscopy in the dog. Proceedings of
the 14th Annual Veterinary Medical Forum, San Antonio Texas 1996, 746.

7. Korrespondenzadresse am Ende des Artikels
Bitte geben Sie die postalische Anschrift plus E-Mail-Adresse des korrespondierenden
Autors an. Beispiel:
Korrespondenzadresse:
Prof. Dr. Lutz Meyer
Klinik für kleine Haustiere
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Bischofsholer Damm 15
30173 Hannover
l.meyer@tiho-hannover.de


Stand: September 2009