E-Learning | Wundmanagement 28.12.2018

Wundmanagement: Alles für die Heilung

In unserer kostenfreien Online-Fortbildung am 13.03.2019 wird sich alles um die fachgerechte Versorgung von Wunden drehen. Drei Fragen an Referentin Mirja Nolff.

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Foto: Nolff

Was ist Ihr wichtigster Ratschlag bei der Versorgung von Wunden?
Mirja Nolff: Lassen Sie Nekrosen niemals in der Wunde. Gewebe, das tot ist, muss sofort entfernt werden, da es sonst zu weiterer Gewebszerstörung kommt. Bedenken Sie, dass eine Wundinfektion schwere Folgen für den Patienten haben kann, deshalb müssen Sie immer das Vorliegen einer allgemeinen Infektion oder sogar Sepsis durch entsprechende Untersuchungen ausschließen! Eine Antibiotika­behandlung ersetzt allerdings nicht das Débridement.

Gibt es Alternativen zu der Anwendung von Wundauflagen?
Mirja Nolff: Eine offene Wunde braucht eine Auflage als Schutz, um optimal zu heilen. Dabei sprechen wir nicht von kleinen Kratzern oder oberflächlichen Verletzungen der Haut. Wenn eine Vollschicht-Verletzung vorliegt, heilen Wunden an der Luft langsamer.

Sind im Bereich der Wundversorgung Neuentwicklungen in Sicht?
Mirja Nolff: Nachdem wir viele Jahre dieses Thema vernachlässigt haben, sind nun eine Reihe neuer Ansätze wie Vakuumtherapie, Laser, Kaltplasma und eine Vielzahl neuer Antiseptika auf dem Markt – mit mehr oder weniger erfolgreichen Effekten für unsere Patienten.

In unserem virtuellen Klassenraum am 13.03.2019 gibt Expertin Mirja Nolff praktizierenden Tierärzten ab 19.30 Uhr konkrete Hinweise zum Umgang mit offenen Wunden und erläutert, wie Sie diese fachgerecht versorgen.

Haben Sie Lust auf eine spannende Fortbildung rund um das Wundmanagement? Zur kostenfreien Anmeldung geht es hier.